Der Münchner Christkindlmarkt

(c) Bayerischer Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller e.V.,

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Der Münchner Christkindlmarkt ist mit jährlich rund drei Millionen Besuchern der größte Weihnachtsmarkt in der bayrischen Landeshauptstadt und gehört auch zu den größten Märkten in ganz Deutschland. Aufgebaut wird er in der Vorweihnachtszeit direkt auf dem Marienplatz. Die Gesamtfläche des Marktes beträgt 25.000 Quadratmeter, auf der Jahr für Jahr rund 180 Händler ihre Waren feilbieten. Das Angebot reicht von vielen verschiedenen kulinarischen Genüssen wie Würsten, Gebäck oder Glühwein über Kunsthandwerk, Geschenkideen bis hin zu Bekleidung und Haushaltsgegenständen. Das Zentrum des Marktes bildet ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, der 30 Meter hoch ist und den etwa 2500 Lichter zieren. Jedes Jahr wird dieser Baum von einer anderen Ortschaft gespendet, die im In- aber auch im Ausland liegen kann.

Programm für die Kleinen und Krampuslauf

Für die kleinen Besucher des Christkindlmarktes gibt es die Himmelswerkstatt, in der gebastelt, gebacken und gespielt wird. Für alle Besucher stehen regelmäßig Gesangsdarbietungen an, und oft werden auch gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Eine Besonderheit ist immer der Krampuslauf, der an zwei Adventswochenenden stattfindet. Bei ihm treiben sich einige finstere Gesellen auf dem Markt herum und sorgen für jede Menge Aufsehen.

Lange Tradition

Der Christkindlmarkt in München kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Erstmals erwähnt wurde er bereits im Jahr 1310. Im deutschsprachigen Raum ist er damit einer der ältesten Weihnachtsmärkte überhaupt. In direkter Nachbarschaft und damit ebenfalls in der Münchner Fußgängerzone befindet sich der Kripperlmarkt. Hier gibt es jede Menge Krippenfiguren und komplette Krippen zu kaufen, die zumeist aus Holz geschnitzt sind. Daneben gibt es hier eine große Fülle an Bastlerbedarf.

Öffnungszeiten des Marktes

Geöffnet hat der Markt montags bis samstags von 10 bis 20.30 Uhr sowie sonntags von 10 bis 19.30 Uhr. Am Heiligen Abend ist von 10 bis 14 Uhr geöffnet, und danach wird auch traditionell abgebaut. Geparkt werden kann in verschiedenen Parkhäusern, für Busse gibt es gesonderte Stellplätze.

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